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Shiva lebt beim tibetischen Berg Kailash in einer Höhle als Asket “Tapasvita”. Die Hände zur Meditationsgeste “Dhyanamudra” übereinandergelegt, siehe GS-6, widmet er sich der Versenkung. Alle Emotionen hat er abgeschüttelt, symbolisiert durch den Mond in seiner Haarpracht.
Shivas Haarpracht schützte die Erde vor herabstürzenden Wassermassen ausgelöst durch die Göttin Ganga. Als die Wassermassen vom Himmel herniederbrachen, bremste Shiva den Aufprall mit seinem Haarschopf und liess den Schwall über seine langen Flechten in sieben Strömen auf die Erde laufen. Der berühmteste der sieben heiligen Flüsse Indiens ist der Ganges.
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